Skip to main content

Minijob Ratgeber von A bis Z

Minijob Ratgeber von A bis Z

Minijobs erfreuen sich in Deutschland großer Beliebtheit. Viele Unternehmen setzen auf Minijobber/innen im betrieblichen Alltag, während Menschen auf der Suche nach einem Nebenverdienst auch im Bereich der Minijobs landen. Dass es sich dabei um ein Arbeitsverhältnis mit besonderen Regeln handelt, sollte jedoch unbedingt Beachtung finden. Unser Minijob-Ratgeber hier auf Minijob.info widmet sich diesem Thema und versorgt Interessierte mit Wissenswertem rund um den Minijob.

Darum handelt es sich bei einem Minijob

Die Frage, worum es sich bei einem Minijob handelt, kommt immer wieder auf. Obwohl diese Beschäftigungsform weit verbreitet ist, existieren zuweilen noch Unsicherheiten. Um diesen entgegenzuwirken, muss man wissen, worauf man sich mit einem Minijob einlässt. So sollte man wissen, dass es sich um ein Arbeitsverhältnis mit gewissen Regeln handelt. In den meisten Fällen handelt es sich um eine geringfügig entlohnte Beschäftigung. Die Bezeichnung als Minijob bezieht sich folglich auf das geringe Entgelt, das mit einem geringen Arbeitsaufwand einhergeht.

Dass Minijobs in erster Linie einem zusätzlichen Verdienst dienen und als Nebenjobs ausgeübt werden, liegt in der Natur der Sache. Zudem ist festzuhalten, dass hier steuerrechtliche und sozialversicherungsrechtliche Besonderheiten gelten. Die Pauschalisierung der Steuer sowie die Tatsache, dass keine Versicherungspflicht besteht, sorgen für eine einfache Handhabung von Minijobs. Arbeitgeber und Arbeitnehmer wissen dies vielfach gleichermaßen zu schätzen.

Diese Varianten des Minijobs gibt es

Wenn es um Minijobs geht, bedarf es stets auch einer exakten Differenzierung, denn die umgangssprachliche Bezeichnung als Minijob findet vielfach für verschiedene Beschäftigungsformen Anwendung. Zunächst ist festzuhalten, dass zwischen Minijobs im Gewerbe und Minijobs im Haushalt unterschieden werden muss. Darüber hinaus müssen auch kurzfristige und geringfügige Beschäftigungen voneinander abgegrenzt werden. Die geringfügige Beschäftigung stellt dabei die klassische Form des Minijobs dar und müsste korrekt als geringfügig entlohnte Beschäftigung bezeichnet werden, denn das maximale Arbeitsentgelt ist hierbei gesetzlich festgelegt. Aus diesem Grund ist vielfach auch von einem 520-Euro-Job die Rede.

Darin bestehen die Vorteile eines Minijobs

Die Frage, warum Minijobs so weit verbreitet sind, kommt immer wieder auf. Sowohl Minijobber als auch Arbeitgeber können von dieser Beschäftigungsform profitieren. Wer einem Minijob nachgeht, weiß vor allem die folgenden Punkte zu schätzen:

  • zusätzlicher Nebenverdienst
  • geringe pauschale Abgaben
  • einfache Möglichkeit, Erfahrungen in einem Tätigkeitsfeld zu sammeln

Arbeitgeber wählen vielfach einen Minijob anstelle eines anderen Arbeitsverhältnisses, weil dieser ein Höchstmaß an Flexibilität bietet. Außerdem ist die Handhabung einfach, sodass keine hohen Hürden bestehen, wenn es darum geht, einen Minijobber zu beschäftigen.

Checkliste: Diese Tätigkeiten eignen sich für einen Minijob

Grundsätzlich können Minijobs mit den unterschiedlichsten Tätigkeiten verbunden sein. Gewerbliche Minijobs und Minijobs in Privathaushalten sind hier gleichermaßen zu nennen. Nichtsdestotrotz gibt es einige Tätigkeiten, die sich in besonderem Maße für eine geringfügige Beschäftigung anbieten. Die folgende Checkliste liefert passend dazu einige Beispiele:

  • Reinigungsarbeiten
  • Lagertätigkeiten
  • Verkauf im Einzelhandel
  • Bedienung in der Gastronomie
  • Hundesitting
  • Nachhilfeunterricht

Checkliste: Darauf kommt es bei der Anmeldung eines Minijobbers beziehungsweise einer Minijobberin an

Unternehmen und auch Privathaushalte, die eine Minijobberin beziehungsweise einen Minijobber beschäftigen möchten, profitieren von der Flexibilität. Zugleich sollten sie wissen, dass sie einiges beachten müssen. Das beginnt bereits bei der Anmeldung eines Minijobbers. Diesbezüglich ist man in Deutschland bei der Minijob-Zentrale an der richtigen Adresse. Die folgende Checkliste bietet einen Überblick über die Angaben, die der Arbeitgeber im Zuge der Anmeldung machen muss:

  • Meldeart
  • Meldegrund
  • Betriebsnummer
  • Betriebsstätte
  • Umfang und Beschreibung der Tätigkeit
  • Name, Anschrift, Kontaktdaten und Versicherungsnummer des Minijobbers
  • Personen- und Beitragsgruppe

5 Tipps für die Suche nach einem Minijob

Unabhängig von der jeweiligen Ausgangssituation kann die Suche nach dem richtigen Minijob eine Herausforderung sein. Interessierte an einer geringfügigen Beschäftigung sollten sich aber nicht einschüchtern lassen, sondern um die richtige Vorgehensweise bemühen. Die folgenden Tipps können die Minijob-Suche erleichtern:

  • Achten Sie auf Aushänge an Geschäften!
  • Hinterfragen Sie stets, inwiefern Vorkenntnisse erforderlich sind!
  • Nutzen Sie Online-Jobbörsen!
  • Bevorzugen Sie einen Minijob in der Nähe, um weite Anfahrten zu vermeiden!
  • Erkundigen Sie sich, wie die Bewerbung aussehen soll!

Achtung! Tipp aus der Redaktion

Geringfügige Beschäftigungen sind für viele Menschen eine Bereicherung, weil sie so etwas dazuverdienen können und gebraucht werden. Vor allem diejenigen, die keiner Beschäftigung in Teilzeit oder Vollzeit nachgehen wollen oder können, profitieren von diesem Konzept. Den folgenden Tipp aus unserer Redaktion sollten Minijobber unbedingt befolgen.

Nehmen Sie Beratungsangebote rund um den Minijob in Anspruch!

Wenn es Fragen und/oder Probleme in Sachen Minijob gibt, fühlen sich viele Menschen alleingelassen. Dass auch für geringfügige Beschäftigte das Arbeitsrecht gilt, gerät zuweilen in Vergessenheit. Im Zweifelsfall sollte man bei einem Anwalt vorstellig werden. Beratungen in Sachen Minijob bieten außerdem auch die Minijob-Zentrale sowie das Arbeitsamt an.

FAQs

  • Worin besteht der Unterschied zwischen einer geringfügigen und kurzfristigen Beschäftigung?

    Wenn von einem Minijob die Rede ist, kann eine geringfügige Beschäftigung oder eine kurzfristige Beschäftigung gemeint sein. Der Unterschied ist Laien oftmals nicht bewusst. Die folgenden Ausführungen können hier helfen und für Klarheit sorgen:

    • Geringfügige Beschäftigung

      Eine geringfügige Beschäftigung ist auf Dauer angelegt und zeichnet sich durch ein Entgelt aus, das nicht den gesetzlich definierten Höchstbetrag überschreitet.

    • Kurzfristige Beschäftigung

      Kennzeichnend für eine kurzfristige Beschäftigung ist, dass sie nicht von Dauer ist. Der Minijobber wird hier nur kurz gebraucht.

  • Wo muss man einen Minijob angeben?

    Der Arbeitgeber muss seine Minijobber bei der Minijob-Zentrale anmelden. Als geringfügig Beschäftigter sollte man darauf bestehen, da es sich ansonsten um Schwarzarbeit handelt. Außerdem muss man seinem Hauptarbeitgeber oder dem Arbeitsamt mitteilen, dass man einer geringfügigen Beschäftigung nachgeht.

  • Wieviel verdient man in einem Minijob?

    Der Verdienst im Rahmen einer geringfügigen Beschäftigung ist nicht allzu hoch. Von Gesetzes wegen darf der Verdienst bei maximal 520 Euro pro Monat liegen. Das bedeutet aber nicht, dass jeder Minijobber automatisch 520 Euro erhält. Der tatsächliche Verdienst hängt von den Arbeitsstunden pro Monat ab, denn die Vergütung findet hier auf Stundenbasis statt.

  • Wer kann einem Minijob nachgehen?

    Grundsätzlich kommt ein Minijob für alle infrage, die sich etwas dazuverdienen möchten. Wer berufstätig ist, kann so nebenbei sein Einkommen aufstocken. Aber auch Menschen, die sich aktuell vorrangig um die Familie kümmern, haben so die Gelegenheit, etwas Geld zu verdienen. Das gilt auch für Arbeitslose, die allerdings mit einer Anrechnung des Einkommens rechnen müssen.

    Der zusätzliche Verdienst ist das zentrale Argument, das für einen Minijob spricht. Es ist aber auch nicht zu vernachlässigen, dass man so etwas Abwechslung bekommt und zudem Erfahrungen sammelt, die möglicherweise grundlegende berufliche Veränderungen herbeiführen können. All diejenigen, die langfristig einen Berufswechsel planen, können ihren Quereinstieg somit bestens mit einem passenden Minijob vorbereiten.

Weiterlesen

Heimarbeit: Von zuhause aus arbeiten und Geld verdienen

Heimarbeit ist aktuell ein großes Thema, aber keineswegs eine neue Erscheinung. Im Zuge der Corona-Pandemie wurden viele Arbeitnehmer/innen ins sogenannte Homeoffice geschickt und lernten so kennen, wie es ist, von zuhause aus zu arbeiten. Heimarbeit ist aber bereits seit Jahrhunderten bekannt und stößt bei vielen Menschen auf großes Interesse.

Arbeitnehmer/innen und Selbständige können sich gleichermaßen der Heimarbeit widmen, die heutzutage zunehmend als Telearbeit daherkommt. Dank moderner Technik kann man zeitlich und örtlich ungebunden arbeiten. Einige Menschen machen sich dies zunutze, indem sie nicht nur zuhause bleiben, sondern ein Leben als digitale Nomaden führen. So können sie auf Reisen sein und zugleich von den Freiheiten moderner Heimarbeit profitieren.

Das macht Heimarbeit aus

Unter Heimarbeit versteht man im Allgemeinen die Arbeit von zuhause aus. Grundsätzlich lässt sich die Heimarbeit als dezentrale Organisation der Arbeit beschreiben. Kennzeichnend dafür ist, dass die Arbeitsstätte frei gewählt werden kann. Man muss folglich an keinem bestimmten Arbeitsplatz erscheinen und ist somit örtlich ungebunden. Die meisten Heimarbeiter/innen arbeiten daher in der eigenen Wohnung.

Wenn es um moderne Heimarbeit geht, darf das Konzept der Telearbeit nicht unerwähnt bleiben. Diese findet typischerweise im Homeoffice statt und zeichnet sich dadurch aus, dass sie auf moderne Telekommunikationsmittel zurückgreift. In der Regel sitzt man folglich am heimischen PC und erledigt die anfallenden Aufgaben.

Typische Tätigkeiten in Heimarbeit

Wenn es um Heimarbeit geht, denken viele Menschen beispielsweise an die Montage von Kugelschreibern. Die typische Heimarbeit sieht heutzutage aber vollkommen anders aus und setzt vielfach auf moderne Technologien. Hier sind einige Beispiele:

  • Teilnahme an bezahlten Umfragen
  • Programmierung
  • Texterstellung
  • Produkttests
  • Usability-Tests

Darüber hinaus können unterschiedlichste Bürotätigkeiten auch im Homeoffice erledigt werden und somit als Heimarbeit daherkommen. Das Verpacken von Waren oder die Montage von Kugelschreibern werden zwar vielfach als Beispiele für Heimarbeit genannt, tatsächlich gibt es aber weitaus mehr Möglichkeiten.

Die gesetzlichen Regelungen zur Heimarbeit

Heimarbeiter/innen und auch Arbeitgeber/innen sollten sich mit den gesetzlichen Regelungen in Sachen Heimarbeit befassen. Zunächst kann man hier auf das Arbeitsrecht verweisen, das ebenfalls in Bezug auf Heimarbeit Anwendung findet. Insbesondere wenn es sich um eine nichtselbständige Heimarbeit handelt, liegt ein klassisches Arbeitsverhältnis vor. Darüber hinaus gibt es noch das Heimarbeitsgesetz, das die arbeitsrechtlichen Regelungen um weitere Vorschriften für die Heimarbeit ergänzt. Der Arbeitsschutz steht hier im Fokus, denn das HAG befasst sich mit dem Gesundheitsschutz, Betriebsschutz und Gefahrenschutz in Bezug auf Heimarbeit.

Checkliste: So unterscheidet man die verschiedenen Formen der Heimarbeit

Heimarbeit kann nicht nur aus unterschiedlichsten Tätigkeiten bestehen, sondern auch in verschiedenen Formen in Erscheinung treten. Zunächst kann man zwischen selbständiger und nichtselbständiger Heimarbeit differenzieren. Zudem lässt auch die Arbeitsweise eine Unterscheidung zu, wie die folgende Checkliste verdeutlicht:

  • Homeoffice
  • Telearbeit
  • mobiles Arbeiten

Wer von zuhause aus Geld verdienen möchte, sollte sich somit intensiv mit den verschiedenen Ausprägungen von Heimarbeit befassen. Nur so kann man die Vielfalt überblicken und schlussendlich die richtige Wahl treffen.

5 Tipps für Heimarbeiter/innen

Heimarbeit erscheint auf den ersten Blick als perfektes Arbeitsmodell, denn so kann man zuhause bleiben und dennoch Geld verdienen. Interessierte sollten allerdings nicht unterschätzen, was es bedeutet, von zuhause aus zu arbeiten. Damit ihnen dies dennoch gelingt, gibt es nachfolgend fünf wertvolle Tipps:

  • Richten Sie Ihren heimischen Arbeitsplatz adäquat ein!
  • Etablieren Sie zuhause eine Arbeitsroutine, indem Sie Ihren Tag strukturieren!
  • Machen Sie regelmäßig Pausen!
  • Reduzieren Sie Ablenkungen, um auch im Homeoffice effizient arbeiten zu können!
  • Setzen Sie das Arbeitszimmer von der Steuer ab!

FAQs

Welche Vorteile hat Heimarbeit?

Heimarbeit bietet eine flexible Arbeitsumgebung, die es ermöglicht, bequem von zu Hause aus zu arbeiten. Dies spart Zeit und Kosten für den täglichen Arbeitsweg und schafft eine bessere Work-Life-Balance. Zudem kann man den Arbeitsplatz individuell gestalten und in vertrauter Umgebung produktiver arbeiten. Heimarbeit ist besonders für Personen geeignet, die selbstständig arbeiten können und eine ruhige Atmosphäre bevorzugen.

Worin bestehen die Herausforderungen der Heimarbeit?

Die Heimarbeit bringt auch einige Herausforderungen mit sich. Die Trennung von Arbeit und Freizeit kann schwierig sein, da der Arbeitsplatz im selben Umfeld wie der persönliche Raum liegt. Die soziale Isolation kann zu Gefühlen der Einsamkeit führen, da der Kontakt zu Kollegen und dem Arbeitsumfeld eingeschränkt ist. Zudem erfordert Heimarbeit eine hohe Selbstorganisation und Selbstdisziplin, um Ablenkungen zu vermeiden und produktiv zu bleiben. Technische Probleme oder Unterbrechungen im häuslichen Umfeld können ebenfalls die Effizienz beeinträchtigen.

Welche Pflichten haben Arbeitgeber bei Heimarbeit?

Arbeitgeber tragen eine Reihe von Pflichten bei der Durchführung von Heimarbeit. Dazu gehört die Bereitstellung der notwendigen Arbeitsmittel und -materialien, um die Arbeitnehmer in der Heimumgebung angemessen auszustatten. Sie müssen sicherstellen, dass die Arbeitssicherheit und der Gesundheitsschutz der Mitarbeiter auch im häuslichen Umfeld gewährleistet sind. Zudem müssen klare Vereinbarungen über Arbeitszeiten, Arbeitsaufgaben und Kommunikationswege getroffen werden. Arbeitgeber sind auch dazu verpflichtet, die Arbeitszeiten der Heimarbeitenden zu überwachen, um sicherzustellen, dass die gesetzlichen Arbeitszeitregelungen eingehalten werden.

Worauf muss man auf der Suche nach Heimarbeit besonders achten?

Bei der Suche nach Heimarbeit sollte man besonders auf Seriosität achten, um potenziellen Betrug zu vermeiden. Es ist wichtig, Angebote kritisch zu prüfen und nach Referenzen oder Bewertungen zu suchen. Transparente Arbeitsbedingungen, klare Vergütungsstrukturen und verständliche Aufgabenbeschreibungen sind ebenfalls entscheidend. Zudem sollte man sicherstellen, dass die Tätigkeit den eigenen Fähigkeiten und Interessen entspricht und eine ausgewogene Work-Life-Balance ermöglicht.

Bewerbung Minijob – 5 wichtige Fakten zur Bewerbung

Minijobs beziehungsweise geringfügige Beschäftigungen sind aus der heutigen Arbeitswelt nicht mehr wegzudenken. Viele Menschen verdienen sich so etwas dazu oder gehen mehreren Minijobs nach, um ihren Lebensunterhalt zu verdienen. All diejenigen, die sich als Minijobber/innen betätigen möchten, sollten sich eingehend mit den Besonderheiten dieser Beschäftigungsform befassen. Zudem verdient die Minijob-Bewerbung ausreichend Aufmerksamkeit. Hier erfahren Interessierte alles Wissenswerte inklusive fünf wichtiger Fakten rund um die Bewerbung als Minijobber/in.

1. Das Anschreiben für die Minijob-Bewerbung

Wer sich um einen Minijob bewerben möchte, muss zunächst ein Anschreiben verfassen. Dieses vermittelt dem Arbeitgeber einen ersten Eindruck und bildet somit die Basis der Bewerbung.

2. Der Lebenslauf in der Minijob-Bewerbung

Der Lebenslauf ist ebenfalls ein wesentliches Element der Bewerbungsunterlagen. Minijobber/innen haben so die Gelegenheit, ihre Vorbildung darzulegen und auf vorhandene Kenntnisse und Kompetenzen zu verweisen.

3. Zeugnisse und Referenzen als Anlage in der Bewerbung um einen Minijob

Qualifikationsnachweise sind gute Ergänzungen für eine Minijob-Bewerbung. Falls einschlägige Kenntnisse verlangt werden, sollte man es auf keinen Fall versäumen, relevante Zeugnisse und Referenzen beizufügen.

4. Das Vorstellungsgespräch meistern

Wer die Bewerbungsunterlagen per Post einschickt oder persönlich abgibt, muss sich auf ein Vorstellungsgespräch gefasst machen. Arbeitgeber wollen die Bewerber/innen persönlich kennenlernen, um anschließend den geeigneten Kandidaten einzustellen.

5. Zur Probe arbeiten

Angehende Minijobber/innen, die mit ihrer Bewerbung sowie im Vorstellungsgespräch überzeugen konnten, werden vielfach zur Probearbeit eingeladen. Dabei müssen sie ihr Können unter Beweis stellen. Diejenigen, die das schaffen, erhalten den Minijob.

Muster für eine Bewerbung als Minijobber/in

Dass die Bewerbung um einen Minijob ernst zu nehmen ist, stellen Interessierte immer wieder fest. Einerseits tun sie gut daran, sich eingehend zu informieren, andererseits wünschen sie sich die eine oder andere Vorlage. Im Folgenden findet sich ein Muster, das als Orientierungshilfe herangezogen werden kann:

Vorname, Nachname

Straße und Hausnummer

Postleitzahl, Stadt

Telefonnummer

Name des Unternehmens

etwaiger Ansprechpartner

Straße und Hausnummer

Postleitzahl, Stadt

Bewerbung um einen Minijob als XXX

Sehr geehrte Damen und Herren,

mit großem Interesse habe ich Ihr Stellenangebot für den Minijob im Bereich XXX gelesen und nutze hiermit die Gelegenheit, mich um die offene Stelle zu bewerben.

Gegenwärtig studiere ich XXX und möchte die Gelegenheit nutzen, mit diesem Aushilfsjob einen Nebenverdienst zu erwirtschaften. Gleichzeitig verfüge ich über Erfahrungen im Bereich XXX und sehe nun die Chance, wertvolle praktische Erfahrungen im Zuge des Nebenjobs zu sammeln. Gerne widme ich mich auch neuen Aufgaben und stelle mich Herausforderungen.

Ich würde mich freuen, Ihr Team zu ergänzen und mich in Ihr Unternehmen einzubringen.

Ich freue mich auf ein persönliches Gespräch.

Mit freundlichen Grüßen

XXX

Die Minijob-Bewerbung setzt sich folglich aus einem Briefkopf, dem Betreff, Anrede, einer Einleitung, dem Hauptteil, einen Schlusssatz sowie der Grußformel zusammen.

Checkliste: So kann man einen passenden Minijob finden

Wer sich etwas dazu verdienen möchte, trifft mit einer geringfügigen Beschäftigung eine gute Wahl. Zunächst muss man allerdings die richtige Stelle finden. Die folgende Checkliste führt ergiebige Quellen für die Jobsuche auf:

  • persönliche Kontakte
  • Aushänge an Geschäften
  • Online-Jobbörsen
  • Stellenanzeigen in der Zeitung
  • Vermittlung durch das Arbeitsamt

Checkliste: Darauf kommt es bei der Auswahl eines Minijobs an

Da es bei einem Minijob vielfach nur um einen Nebenverdienst neben dem Hauptberuf oder auch um einen Zuverdienst neben staatlichen Hilfen geht, wird der Auswahl des richtigen Minijobs teilweise nur wenig Beachtung geschenkt. Trotzdem sollten die Rahmenbedingungen stimmen, schließlich investiert man Zeit und Energie in den Job. Anhand der folgenden Checkliste können sich angehende Minijobber/innen einen Eindruck davon verschaffen, worauf es bei der Auswahl eines Minijobs ankommt:

  • Arbeitszeiten
  • monatlicher Arbeitsumfang
  • konkrete Tätigkeit
  • Verdienst
  • etwaige Perspektiven

5 Tipps für alle, die einen Minijob suchen

Viele Menschen suchen nach einem Nebenjob und entscheiden sich für eine geringfügige Beschäftigung. Im Zuge der betreffenden Jobsuche müssen sie allerdings einiges bedenken. Passend dazu gibt es nachfolgend fünf kurze Tipps für angehende Minijobber/innen:

  • Informieren Sie Ihren Arbeitgeber über den Nebenjob!
  • Beachten Sie die Freibeträge für Zuverdienste bei einem Bezug von Arbeitslosengeld II!
  • Wählen Sie einen Minijob, der zu Ihren Kenntnissen und Kompetenzen passt!
  • Nutzen Sie den Minijob gegebenenfalls als Basis für einen Quereinstieg in einen neuen Tätigkeitsbereich!
  • Stocken Sie Ihren Beitrag zur Rentenversicherung auf, um höhere Rentenansprüche zu erwerben!

Achtung! Tipp aus der Redaktion

All diejenigen, die eine geringfügige Beschäftigung anstreben und sich daher mit einer Minijob-Bewerbung befassen, sollten auch weiterdenken. Indem sie die wichtigsten Punkte kennen, müssen sie sich nicht blind auf den Arbeitgeber verlassen. Das betrifft beispielsweise den Abschluss eines Arbeitsvertrags. Außerdem sollten Minijobber/innen den folgenden Tipp aus unserer Redaktion beherzigen.

Bestehen Sie auf eine Anmeldung bei der Minijob-Zentrale!

Wer als Minijobber/in anfängt, sollte unbedingt darauf achten, dass der Arbeitgeber die Anmeldung bei der Minijob-Zentrale vornimmt. Andernfalls handelt es sich um Schwarzarbeit. Zudem ist man dann als Minijobber/in nicht versichert, was im Ernstfall zu großen Problemen führen kann. Damit alles seine Richtigkeit hat und die geringfügige Beschäftigung zu keinem Ärgernis wird, sollte man sich unbedingt bei der Minijob-Zentrale anmelden lassen.

FAQs

Welche Arten von Minijobs gibt es?

Minijobs werden in den unterschiedlichsten Bereichen angeboten, sodass diverse Tätigkeiten denkbar sind. Grundsätzlich muss man aber zwischen einer kurzfristigen Beschäftigung und einem Minijob mit Verdienstgrenze unterscheiden. Letzteres ist die Regel und zeichnet sich dadurch aus, dass der monatliche Verdienst begrenzt ist. Wird die Verdienstgrenze überschritten, handelt es sich nicht mehr um einen Minijob.

Minijobs lassen sich zudem dahingehend differenzieren, ob es sich um eine gewerbliche Beschäftigung oder eine Beschäftigung in einem privaten Haushalt handelt. Interessierte sollten somit wissen, dass Minijob nicht gleich Minijob ist.

Wie hoch ist der Verdienst als Minijobber/in?

Die Höhe des Verdienstes als Minijobber/in kann je nach Arbeitgeber, Tätigkeit und Umfang des Jobs variieren. Dass eine Verdienstgrenze existiert, sollte aber allen Interessierten bewusst sein. Dementsprechend kann man im Rahmen eines Minijobs maximal 520 Euro monatlich verdienen.

Warum sollten auch Minijobber/innen einen Arbeitsvertrag abschließen?

Grundsätzlich ist ein schriftlicher Arbeitsvertrag nicht verpflichtend. Insbesondere im Falle eines Minijobs wird zuweilen darauf verzichtet, weil es sich lediglich um eine geringfügige Beschäftigung handelt. Nichtsdestotrotz sollte man auf einen Arbeitsvertrag setzen. Dieser regelt das Arbeitsverhältnis und hält alle wesentlichen Punkte schriftlich fest. Ein mündlicher Arbeitsvertrag ist zwar auch zulässig, es ist aber schwierig, den Inhalt getroffener Vereinbarungen nachzuweisen.

Wie kann man sich als Minijobber/in bewerben?

Angehende Minijobber/innen fragen sich vielfach, wie sie die Bewerbung richtig angehen. In vielen Fällen reicht es, sich persönlich zu melden und sein Interesse an dem Job zu bekunden. In anderen Fällen verlangen Arbeitgeber aber auch von Minijobbern eine schriftliche Bewerbung mit allen Unterlagen. Interessierte sollten daher die Stellenanzeige aufmerksam lesen und gegebenenfalls nachfragen, wie sie sich bewerben sollen. Mitunter gibt es auch ein Formular auf der Website, das eine einfache Online-Bewerbung ermöglicht.